Unser Wahlprogramm 2011

Sie können sich nachstehend über unser Wahlprogramm im Überblick und zusätzlich in unseren PDF-Dokumenten umfangreich informieren:

Persönlicher Brief unseres Spitzenkandidaten (PDF - 180KB)
FWG-Wahlbroschüre 2011 (PDF - 2.546KB)
FWG-Kurier 1/2011 (PDF - 482KB)
FWG-Kurier 2/2011 (PDF - 1.786KB)
FWG-Kurier 3/2014 (PDF - 1.911KB)

Die FWG verzichtet bewusst auf Versprechungen für die kommende Legislaturperiode. Wir versichern allerdings alles zu tun, um die Lebensqualität in unserem Weilrod zu erhalten und soweit möglich zu verbessern. Dazu möchten wir unter anderem folgende Maßnahmen vorstellen:

1. Transparenz und Nachvollziehbarkeit

Politik sollte transparent und Verwaltungs- und Gremienentscheidungen für jeden nachvollziehbar sein. Öffentliche Protokolle sollten für jedermann leichter einsehbar und zugänglich sein und der Informationsfluss seitens der Verwaltung und Gremien aktiver gestaltet werden. Um attraktive Gemeindepolitik zu gestalten, möchten wir den Dienstleistungs-Charakter von Politik noch intensiver leben.

2. Haushalt

Die uns allen bekannte Haushaltssituation verlangt von den Verantwortlichen neue und kreative Überlegungen zur Konsolidierung. Wir sehen hier eine gute Möglichkeit in der dauerhaften Positionierung eines Fördermittel-Beauftragten. Durch gezielte Beschaffung von z.B. ESF- oder sonstiger Fördermittel könnten zusätzliche Haushaltsgelder mobilisiert werden; gleichzeitig könnte sich die Stelle – unter optimalen Bedingungen – selbst finanzieren. Ansatzpunkte für Kosteneinsparungen sieht die FWG im weiteren Ausbau der interkommunalen Zusammenarbeit; dadurch können Synergie-Effekte genutzt werden. Wichtigstes Ziel ist der Schuldenabbau um z.B. mit gesparten Zinsaufwendungen wesentliche Aufgaben der Gemeinde realisieren zu können.

3. Ausbau und Verbesserung der Kommunikationsinfrastruktur

Das von der FWG angestrebte Konzept "Wohnen und Arbeiten in Weilrod" basiert vor allem auf dem kompletten Ausbau eines zukunftsfähigen und flächendeckenden Kommunikationsnetzes, das aus unserer Sicht die wesentliche Grundlage für alle weiteren wirtschaftlichen Überlegungen ist. Dies gilt nicht nur für ein leistungsstarkes Breitband-Netz, sondern auch für eine lückenlose Abdeckung des Mobilfunknetzes. Virtuelles Arbeiten über Home-Office-Arbeitsplätze ist bereits heute normaler Alltag in den Unternehmen. Wir müssen in Weilrod sicher stellen, dass in allen Ortsteilen die Angebote zur Nutzung moderner Kommunikationsmedien vorhanden sind. Somit bieten wir insbesondere Familien flexible Arbeits- und Kinderbetreuungsmöglichkeiten und etablieren gleichzeitig adäquate Voraussetzungen für vorhandene und interessierte Unternehmen.

4. Wirtschaft

Wir möchten die Schaffung eines Wirtschaftsförderungs- und Kompetenz-Centers zur individuellen Beratung und Förderung bestehender und interessierter Unternehmen forcieren, um unsere Gemeinde als interessanten Wirtschaftspartner zu positionieren. Gute Chancen auf Verbesserung der Ausbildungsplatz-Situation in Weilroder Unternehmen sehen wir in der Etablierung einer Aus- und Weiterbildungsförderung in Form eines "Meister-Bafögs". Die FWG fordert bei Vergabe kommunaler Aufträge (unter Einhaltung der Vergaberichtlinien) eine stärkere Berücksichtigung der heimischen Unternehmen.

5. Miteinander / Füreinander

Das partnerschaftliche und aktive Miteinander der Weilroder Generationen sehen wir als wesentliches Fundament unserer Gemeinde. In einem Modell "Senioren für Jugend und Jugend für Senioren" könnten generationsübergreifende Hilfestellungen stattfinden. Darüber hinaus unterstützt die FWG die Wiederbesetzung der Stelle eines Jugendpflegers nach dem bisherigen Finanzierung-Modell "Kirche und Kommunen". Die sehr gute Arbeit in der Jugendförderung, der einzelnen Seniorengruppen und des Seniorenbeirates innerhalb Weilrods möchten wir weiterhin fördern und uns für die nötigen Mittel im Haushalt einsetzen. Wir streben beitragsfreie Kindergartenplätze unter Mithilfe des Hochtaunuskreises an, um einen gerechten Ausgleich zu den Vordertaunus-Kommunen herzustellen. Die Unterstützung der Weilroder Feuerwehren, Vereine und sonstiger Gruppen auf Basis des bewährten "Weilroder Modells" möchten wir beibehalten und gemäß des Feuerwehr-Bedarfsplanes der Gemeinde stehen wir zu unseren 13 Ortsteilfeuerwehren.

6. Energie und Ökologie

Hierzu hat die FWG in den letzten Legislaturperioden mehrere Anträge eingebracht. Beispiel hierfür ist unsere Forderung zum Einsatz solarbetriebener Straßenlampen. Neben dem Energiesparen, u. a. durch den Einsatz von Energiesparlampen in den gemeindeeigenen Gebäuden, wurde auf unsere Initiative eine gut frequentierte Energiesprechstunde im Rathaus eingerichtet. Die nachhaltige und vor allem ökologische Bewirtschaftung der gemeindlichen Agrar- und Forstflächen und die Förderung alternativer, landschaftsverträglicher Energiegewinnung liegt uns am Herzen. Die Schaffung weiterer Betankungs-Möglichkeiten mit Biodiesel und Gas innerhalb des Gemeindegebietes sollte vorangetrieben werden.

7. Gemeindliche Liegenschaften

Bei der Instandhaltung der genutzten gemeindlichen Liegenschaften fordern wir die Beachtung unseres Energie- und Kostensparantrages. Energiesparen heißt, den Haushalt entlasten. Für die in allen Ortsteilen liegenden Grundstücks-Inselflächen sollte der Verkauf forciert werden, damit diese nicht weiter Verwaltung und Haushalt belasten. Wir wünschen uns eine aktivere Vermarktung der ungenutzten gemeindlichen Liegenschaften, um Leerstand und Verfall zu vermeiden, Unterhaltungskosten zu minimieren und über Verkaufserlöse den Haushalt zu entlasten.

8. Ausbau des Tourismusangebotes

Die Weiterentwicklung der Tourismus-Aktivitäten in Zusammenarbeit mit den Weiltal-Gemeinden und des Taunus-Touristik-Service möchten wir ausbauen. Dazu gehören z.B. der weitere Ausbau einzelner Rad- und Wanderwege, des Loipenparcours und die Erschließung des von der FWG geforderten "Weilroder Höhenweges". Darüber hinaus wünschen wir uns die stärkere Einbindung des Hotel- und Gaststättengewerbes in das Weilroder Tourismus-Konzept sowie den Aufbau einer Marke "Naherholungsgebiet Weiltal". In der Weiterentwicklung des "Autofreien Weiltal-Sonntags" und des "Weiltalmarathons" sowie der Unterstützung der Aktivitäten im Tourismuszentrum "Schloss Neuweilnau" sehen wir gute touristische Entwicklungsmöglichkeiten. Die Einrichtung eines Tourismus-Zentrums in der Mitte von Weilrod könnte für Weilroder Gäste attraktiver Willkommenspunkt sein.

9. Forstbewirtschaftung

Wir sehen die gemeindeeigenen Wälder als Weilroder Kapital. Auf Antrag der FWG wurde Hessen-Forst mit der Bewirtschaftung und Wiederaufforstung beauftragt; diese Maßnahme hat sich bewährt und sollte weitergeführt werden. Wir sehen weiterhin nur in einer langfristig fachmännisch geführten, nachhaltigen Forstwirtschaft eine Ergebnissicherung der Gemeindeeinnahmen und damit eine kontinuierliche Stabilisierung unseres Haushaltes.